„Tagging“ ist eines der großen Schlagworte im Web 2.0 und bezeichnet nichts Anderes, als etwas mit einem Etikett, Anhänger oder Stichwort zu versehen und zu kennzeichnen. Der Zusatz „Geo“ verweist auf einen Ortsbezug und ist dank vieler Geo-Anwendungen im Internet und durch die Verbreitung von GPS-Navigationsgeräten sehr populär geworden. Viele Menschen entdecken mit dieser Technik ihre Welt neu von ihrem Computer aus. Geotagging heißt, einem Foto die Position, an der es aufgenommen wurde, zuordnen. Geotagging gibt also die Antwort auf die Frage, wo auf der Welt man ein Foto aufgenommen hat.

Geotagging ermöglicht eine neue Art, Fotos zu präsentieren. Auf der Geotagging-Plattform locr.com lassen sich beispielsweise sowohl der Standort als auch die Richtung, in die fotografiert wurde, auf Landkarten anzeigen. Zur Wahl steht dabei digitales Kartenmaterial von Google Maps, Microsoft Virtual Earth oder Yahoo Maps. Automatisch erstellte Wikipedia-Informationen geben zusätzlich Aufschluss über ein Bildmotiv. Unterschiedliche Ansichten wie Straßenkarten, Satellitenbilder oder Vogelperspektiven zeigen dem Betrachter ein Bild in völlig neuen Perspektiven.
Ein weiterer Vorteil: Geotagging macht Schluss mit dem Bilderchaos auf dem Computer und hilft beim Sortieren und Wiederauffinden von Fotos.